BEGEGNUNG
MIT FOLGEN
10 ANIMATIONEN

Das Festival Zeiträume und die Fachklasse für Grafik der Schule für Gestaltung Basel

Musiker und Komponisten

Alban Berg
Alban Berg ist einer der Hauptvertreter der Wiener Schule. Geboren 1885 in Wien, verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens in der österreichischen Musikmetropole. Vielseitig begabt, hatte er zunächst mehr Interesse an Literatur als an Musik, wurde aber 1904 von Arnold Schönberg als Privatschüler aufgenommen. Beeindruckt von seinem Mentor, dem er ein Leben lang freundschaftlich verbunden blieb, fand Alban Berg seinen eigenen Weg zwischen Atonalität und Dodekaphonik zu finden. Bis 1906 arbeitete er als Beamter, widmete sich von da an aber hauptberuflich der Musik. Bergs Nähe zur Literatur äusserte sich nicht nur in musiktheoretischen Schriften, sondern auch in seinen beiden Hauptwerken: Den Durchbruch schaffte er 1925 mit der psychologischen Oper «Wozzeck» nach einer Vorlage von Georg Büchner; sein Fragment gebliebenes Bühnenwerk «Lulu» (1937) entstand auf der Grundlage von Frank Wedekinds «Erdgeist und Die Büchse der Pandora». Beide Opern gehen in ihrer Klanglichkeit und musikalisch-dramatischen Dichte weit über die Formensprache des expressionistischen hinaus und entwickelten sich zu Schlüsselwerken der modernen Theatersprache. Kompositorisch ging Alban Berg ursprünglich von der Neuromantik aus, entfernte sich aber bereits um 1909 von den Konventionen der Tonalität. Sein «Streichquartett op.3» (1909 / 1910) gilt vor diesem Hintergrund als richtungsweisend. Neben den «Sieben frühen Liedern» (1907 / 1908), die noch unter dem Eindruck Schönbergs standen, schuf er zahlreiche weitere Vokalkompositionen. Er starb 1935 in Wien.

John Cage
John Cage wurde am 5. September 1912 in Los Angeles geboren. Studien in Literatur und Komposition, unter anderem bei Henry Cowell und Arnold Schönberg. 1938 ging Cage als Dozent an die Cornish School in Seattle/Washington, baute ein Schlagzeugensemble auf, komponierte sein erstes Schlagzeugensemblestück, seine erste Komposition unter Einbezug von elektroakustischen Mitteln und seine erste Komposition für präpariertes Klavier als Begleitung für eine Choreographie. In Seattle begegnete er seinem späteren engsten Freund und Lebensgefährten, dem Tänzer Merce Cunningham. 1942 übersiedelte er für sein weiteres Leben nach New York. Cage war stets getrieben durch eine rastlosen Reiselust. Mit der Tanzgruppe seines Freunds und für Konzerte und Vorträge, die er, wie seine «Lecture on Nothing» (1950), zunehmend in formalisierten und rhythmisierten Abläufen komponierte und auch gleichzeitig mit Instrumentalmusik vortrug, reiste er immer wieder quer durch die USA, nach Frankreich, England, Deutschland, Italien, in die Niederlande, nach Finnland und Norwegen, nach Japan und auch nach Indien. Die Beschäftigung mit der Musik von Erik Satie und mit den Schriften von Henry David Thoreau und James Joyce führten ihn zur Entwicklung einer eigenen Form von Musik über Musik und von Text über Text, einer in dieser Weise neuen Tätigkeit. Von den Zeichnungen in Thoreaus «Journal» leitete er eine Orchesterpartitur, aber auch seine ersten visuellen Arbeiten ab. Cage war ein leidenschaftlicher Raucher, Schachspieler, Pilzsammler und ein passionierter Koch. Nach einer Erkrankung an Arthritis ernährte er sich mit Erfolg auf makrobiotische Weise. Am 12. August 1992 starb er in New York an den Folgen eines Schlaganfalls.

Alexandre Delgado
Der portugiesische Komponist Alexandre Delgado wurde 1965 in Lissabon geboren und studierte dort am Fundação Musical dos Amigos das Crianças. Er war Privatschüler von Joly Braga Santos und studierte in Frankreich in der Klasse von Jacques Charpentier. 1990 erhielt er den ersten Preis des Konservatoriums Nizza sowie 1987 den Jovens Músicos Preis. Seine Werke umfassen Kammermusik (Streichquartett, «Burlesca», «Langará», «Panikflirt»), Konzerte (Flötenkonzert, Violenkonzert), vokalistische und dramatische Musik («Turbilhão», «Poema de Deus e do Diabo», «O Doido e a Morte»). Seine Werke wurden bei mehreren Weltmusiktagen aufgeführt und er schrieb zahlreiche Auftragskompositionen für internationale Musikfestivals. Delgado wird regelmässig auf Konferenzen und in Konzertkuratorien der wichtigsten musikalischen Institutionen in Portugal eingeladen. Er organisierte im Jahr 2005 das Festival Luís de Freitas Branco und war Redakteur und Co-Autor des gleichnamigen Buches.

Dominik Dolega
Geboren 1979 in Krakau, studierte Dominik Dolega Schlagzeug an der Hochschule für Musik in Krakau (Jan Pilch) und an der Musik-Akademie Basel (Christian Dierstein und Walter Fähnrich). Er tritt als Solist und Kammermusiker an zahlreichen Festivals in Europa auf und gastiert in renommierten Orchestern. Sein Interesse für die moderne Musik entwickelte er in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Recherche Freiburg, dem Collegium Novum Zürich und vielen anderen. Die Kompositionen von Dominik Dolega sind ungewöhnliche Kollagen aus Klängen, welche Elemente aus der experimentellen und elektro-akustischen Musik beinhalten sowie von klassischen, zeitgenössischen Musiktrends inspiriert sind. Seit vielen Jahren arbeitet Dolega als Lehrer an Musikschulen der Kantone Basel-Stadt (Musikschule – Musik Akademie) und Basel-Landschaft. 2012 ist er dem Ensemble «FronTTon» beigetreten, das die klanglichen Räume der Neuen Musik mit der Vitalität und dem Rhythmus des Jazz kombiniert. Dolega organisiert Konzerte, Seminare und arbeitet mit verschiedenen Kulturorganisationen zusammen. Mit den Ensembles «The Stone Orchestra» und «The Stone Trio» tritt er auf Schweizer Bühnen und international erfolgreich auf. 2015 startete Dominik Dołęga zusammen mit Francisca Näf und Jean-Christophe Groffe das Trio «Sfaira». Ausserdem gründete er das Education-Projekt «Klangkids» mit Schülern aus verschiedenen regionalen Musikschulen. Zusammen mit Sylwia Zytynska gibt er Theatervorstellungen für und mit Kindern «Gare des Enfants».

Beat Gysin
Beat Gysin (*1968) studierte in Basel Klavier, Chemie, Komposition und Musiktheorie. Seine über fünfzig zum Teil preisgekrönten Werke für Solo- bis Orchesterbesetzungen wurden unter anderem aufgeführt durch das «Arditti Quartet», die «Basler Madrigalisten», das «Ensemble Phoenix» und das «ensemble recherche». Ein besonderes Interesse Gysins gilt der Räumlichkeit klingender Phänomene. Ungewohnte Aufstellung der Instrumente und Mehrkanal-Tonband-Kompositionen erschaffen in seinen Werken überraschende Klangraumgebilde, welche die Musik in sich einbetten und ein dreidimensionales Hören herausfordern (zum Beispiel in «Hinter einer Glaswand»). Gysin realisiert Musiktheater, die sich mit dem Zusammenwirken zwischen Ortsszenerie und musikalischen Inhalten befassen (zum Beispiel die Unterwasseroper «Skamander»). Als weiteres Resultat seiner langjährigen Beschäftigung mit Musik und Raum hat Gysin zwei Serien von Musikräumen (mit-)entwickelt, die transportabel und variabel sind und sich direkt zur Musik verändern können. Beat Gysin ist Gründungsmitglied und Präsident von «Zeit-Räume Basel – Biennale für zeitgenössische Musik und Architektur», die 2015 erstmals durchgeführt wurde.

Roman Haubenstock-Ramati
Roman Haubenstock-Ramati wurde am 27. Februar 1919 in Krakau geboren, studierte dort Musikwissenschaft und Philosophie sowie Komposition bei Artur Malawski und nahm Unterricht bei Jósef Koffler in Lemberg. 1947 bis 1950 war er Leiter der Musikabteilung von Radio Krakau, 1950 bis 1956 in Tel Aviv Direktor der Zentralen Musikbibliothek sowie Professor an der Musik-Akademie. 1957 kehrte er nach Europa zurück, arbeitete zunächst am «Studio de Musique Concrète» in Paris, wo er wichtige Anregungen durch Olivier Messiaen erhielt, und wurde Lektor und musikalischer Berater der «Universal Edition Wien», wo er von da an lebte. Als Gastprofessor in Buenos Aires, Stockholm sowie an der Yale University war er pädagogisch tätig. 1973 nahm er eine Berufung an die Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst an, wo er bis 1989 als ordentlicher Professor die Kompositionsklasse leitete. Haubenstock-Ramati der Entwicklung widmete sich verstärkt neuen Notationsformen und der Musikgrafik. Er war Träger des Grossen Österreichischen Staatspreises für Musik. Haubenstock-Ramati starb am 3. März 1994 in Wien, eine Woche nach dem Festkonzert anlässlich seines 75. Geburtstages im Wiener Konzerthaus.

Matthias Heep
Matthias Heep studierte nach dem Magisterexamen in Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Heidelberg die Fächer Theorie/Komposition (Detlev Müller-Siemens und Rudolf Kelterborn) und Chorleitung (Hans-Martin Linde) an der Hochschule für Musik Basel. Von 1996 bis 2010 war er Dozent für klassischen Tonsatz an der Jazzschule Basel bzw. an der Hochschule für Musik Basel. Er leitet aktuell mehrere grosse Chöre und schrieb unter anderem ein Oratorium sowie mehrere Opern und Musiktheaterwerke, darunter: «Markuspassion für Soli, Chor und grosses Orchester» (Bachchor Basel), «La machine rève – Tinguely-Oper» (Tinguely-Museum Basel 2004), zusammen mit Machmud Turkmani «L’orient n’existe pas» für den Unichor Bern, «Em Herr Miller si Reis ins Morgeland» (Comic-Oper, Basel/Bern) sowie «Träumer» (Libretto: Tim Staffel) und «Momo» (Libretto: Barbara Tacchini nach Michael Ende) für die Staatsoper Stuttgart.

Junghae Lee
Junghae Lee wurde in Tokio geboren. Im Alter von sechs Jahren kehrte sie mit ihrer Familie zurück nach Korea. Dort machte sie ihren Schulabschluss und begann ihr Kompositionsstudium an der Seoul National University. Später setzte sie ihre Studien in Wien und in Basel fort, wo sie auch als Cembalistin ausgebildet wurde. In der Fachklasse des Elektronischen Studios der Hochschule für Musik Basel hat sie Komposition mit Schwerpunkt Elektronische Musik studiert, danach konzentrierte sie sich vorerst auf diesen Bereich. Ihre Werkkorpus beinhaltet akusmatische Tonbandmusik sowie live-elektronische und akustische Musik. Zudem wirkt sie an erschiedenen Konzerten als Interpretin für Elektronische Musik. 2001 erhielt ihre Komposition «Circulation» für Tonband eine Mention beim Wettbewerb Priz Ton Bruynel in Amsterdam. Ihre Werke wurden bei verschiedenen Festivals aufgeführt, darunter die «Tage für Live-Elektronische Musik Basel», «International Computer Music Conference», «ISCM World Music Days», «Synthese» etc. Seit 1991 lebt sie in Basel.

György Ligeti
György Ligeti (*1923 in Dicsöszentmárton, Siebenbürgen) studierte 1941 bis 1949 am Konservatorium in Klausenburg und an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest bei Ferenc Farkas, Sándor Veress, Pál Járdányi und Lajos Bárdos. Schon bald entwickelte er die Mikropolyphonie, die später zu einem seiner wichtigsten Stilmerkmale werden sollte. Er war freier Mitarbeiter im Studio für elektronische Musik des WDR Köln (1957 bis 1958), setzte sich intensiv mit der Musik von Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel und Pierre Boulez auseinander, was sich in seinem Werk «Artikulation» niederschlägt. Dieses Stück sowie das 1961 entstandene «Atmosphères» für grosses Orchester machten Ligeti in der westlichen Musikwelt mit einem Schlag bekannt. Seine lange Lehrtätigkeit im In- und Ausland führte ihn zuletzt von 1973 bis 1989 als Professor für Komposition an die Hamburger Musikhochschule. Ligetis erstes abendfüllendes Bühnenwerk «Le Grand Macabre» entstand 1974 bis 1977 nach einer Fabel von Michel de Ghelderode. Seine komplexe polyrhythmische Kompositionstechnik ist die Grundlage für seine Werke der 1980er- und 1990er Jahre (zum Beispiel für die «Études pour piano» und das «Konzert für Klavier und Orchester»). Zahlreiche Preise und Ehrungen dokumentieren die hohe Wertschätzung, die dem Werk Ligetis zuteil werden. Neben den Mitgliedschaften in der Freien Akademie der Künste in Hamburg und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München seien hier folgend nur stellvertretend genannt: die Aufnahme in den Orden «Pour le mérite» für Wissenschaft und Künste (1974), die Ernennung zum «Commandeur dans l’Ordre National des Arts et Lettres» (Paris, 1988) und der Polar-Musikpreis der Königlichen Musikademie Schweden, den er 2014 erhielt. Ligeti starb 2006 in seiner Wahlheimat Wien.

Witold Lutosławski
Witold Lutosławski, geboren am 25. Januar 1913 in Warschau, wuchs nach der Exekution seines Vaters als «Konterrevolutionär» 1918, bei seiner Mutter auf, einer der wenigen Frauen, die an der Universität ein Studium absolvieren durften. Angeregt von der hohen Musikkultur im Hause Lutosławski, nahm früh Unterricht in Klavier und Geige und schrieb mit neun Jahren seine erste Komposition. Lutosławski Studien in Klavier und Komposition am Warschauer Konservatorium und belegte für zwei Semester Mathematik. Die «Symphonischen Variationen» von 1938 gelten als das erste auch vom Komponisten akzeptierte Werk. Während des Zweiten Weltkriegs geriet Lutosławski Mitarbeiter des Militärfunks in deutsche Haft, konnte aber fliehen. In Warschau wirkte er danach zunächst als Pianist und schrieb Widerstandslieder für Untergrundkämpfer. Nach dem Krieg wurde seine Musik als nicht konform mit der Doktrin des sozialistischen Realismus befunden und in Polen verboten. Erst nach dem Tode Stalins 1953 und mit den Reformen in Partei und Gesellschaft 1956 kam es in Polen zu der entscheidenden Öffnung nach Westen, die einen ungeahnten Aufschwung der polnischen Neuen Musik zur Folge hatte. Das von Lutosławski mitbegründete internationale Festival «Warschauer Herbst» fand 1956 zum ersten Mal statt. Lutosławski reagierte nach einer Phase des Übergangs mit der Entwicklung einer völlig neuen Kompositionsmethode, die er selbst als «begrenzte Aleatorik» bezeichnete. Seit den «Jeux vénitiens» (1961) bis zu seinen späten Werken hat er an diesem Verfahren festgehalten und so einen unverkennbaren Personalstil entwickelt. Lutosławski war Mitglied der Schwedischen Königlichen Musikakademie, Ehrenmitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg, erhielt Ehrendoktorate der Universitäten Chicago und Warschau, mehrere nationale Staatspreise sowie drei erste Unesco-Preise. Er starb am 7. Februar 1994 in Warschau.

Roland Moser
1943 geboren, in Allschwil/BL wohnhaft, arbeitet als freier Komponist, nachdem er jahrzehntelang auch Klassen für Komposition und Musiktheorie unterrichtet hat, zuletzt bis 2008 an der Hochschule für Musik der Musik-Akademie Basel. Sein umfangreiches Œuvre – an die hundert Werke von der Miniatur bis zur Oper, mit unterschiedlichsten instrumentalen und vokalen Besetzungen für verschiedenartige Veranstaltungen – hat weitherum Echos gefunden. Zurzeit arbeitet er vorzugsweise mit befreundeten MusikerInnen in einem Umfeld zwischen Texten, Bildern, Menschen.

François Sarhan
Geboren am 30. September 1972 in Rouen, studierte Komposition bei Brian Ferneyhough, Jonathan Harvey, Magnus Lindberg, Philippe Manoury und Tristan Murail. Seine Werke wurden bei renommierten Festivals gespielt und uraufgeführt, unter anderem bei «Ars Musica», «Berliner Festspiele», «Donaueschinger Musiktage», «Holland Festival», «MaerzMusik», «Musica», «Ultima Festival» und «Wittener Tage für neue Kammermusik» von Solisten und Ensembles wie Danel Quartet, Nicolas Dautricourt, Christian Dierstein, Diotima Quartet, Ensemble intercontemporain, Ensemble Modern, Ensemble Recherche, Céline Frisch, Ictus Ensemble, Mark Knoop, MusikFabrik, Orchestre Philharmonique de Radiofrance, François Salque, Alexandre Tharaud, Dimitri Vassilakis und Vanessa Wagner. Sarhan komponierte eine Kammeroper für das «Aix-en-Provence Lyrical Art Festival» (2003), und veröffentlichte zwei Porträt-CD «hell (a small detail)», 2003, und «POP-UP», 2012). Sein aktuelles Musiktheaterprojekt «Enough Already» wurde in Schottland, England, Frankreich, Belgien, Deutschland und den Niederlanden gespielt. Sarhan unterrichtete am IRCAM von 1998 bis 2002 und unterrichtet seit 1999 an der Marc Bloch Universität in Strassburg und seit 2014 an der Universität der Künste Berlin. 2002 veröffentlichte das Buch «History of Music» (Flammarion, Paris) und ist Initiator des Künstlerkollektivs «CRWTH», welches sich seit 2000 der Aufführung von Multimediaprojekten widmet. Sarhan ist neben seiner Tätigkeit als Komponist auch bildender Künstler, Enzyklopädist im surrealistischen Sinne sowie Performer und Regisseur. 2008 arbeitete er zusammen mit dem südafrikanischen Künstler William Kentridge an dem Projekt «Telegrams from the Nose», das mehr als 30 Mal innerhalb Europas gezeigt wurde. Sarhan war mit Ausstellungen in Johannesburg, Paris Ghent und Prag mit Videos, Collagen und Kunstbüchern vertreten.

Giorgio Tedde
wurde 1956 in Cagliari (Sardinien) geboren. Er ist promovierter Physiker und schloss sein Kompositionsstudium am Konservatorium in Cagliari mit Auszeichnung ab. Der Titel seiner Dissertation «Die Produktion von Musik mit dem Computer» ist wegweisend für seine späteren Kompositionen und Publikationen, in denen er Kunst und Wissenschaft zu vereinen sucht. Nach einem weiteren Kompositionsdiplom am Studio für Elektronische Musik an der Hochschule für Musik Basel widmete er sich besonders dem Studium der technischen und expressiven Grenzen von Instrumenten und menschlicher Stimme, die er später kompositorisch auslotete und überschritt. Sein Interesse gilt immer wieder der Verbindung von Musik mit Tanz und anderen zeitgenössischen Kunstformen. Teddes Kompositionen sind weltweit bei den wichtigsten Kunstfestivals aufgeführt worden und haben ihm zahlreiche Preise eingebracht. Seine Werke werden von berühmten Ensembles und Solisten interpretiert, von Radiosendern in vielen Ländern gespielt und sind auch auf CD erschienen. Giorgio Tedde lebt in Bern.

Nadir Vassena
wurde 1970 in Lugano geboren. Er studierte Komposition bei Bruno Zanolini in Mailand und anschliessend bei Johannes Schöllhorn in Freiburg im Breisgau. 1993 nahm er an den Kompositionskursen von Brian Ferneyhough in Royaumont teil. Zwischen 2004 und 2011 hatte Vassena zusammen mit dem Gitarristen Mats Scheidegger die künstlerische Leitung der «Tage für neue Musik Zürich» inne. Heute unterrichtet er Komposition am Conservatorio della Svizzera Italiana.

 

Teams Animationen

01 Wasserspiel

Chiara Antonini

Rebekka Cueni

Fani Lehner

Martin Sutter

 

02 Meilensteine

Leonor Burkhard

Noah Drillung

Dimitri Erhard

Michelle Wanzenried

 

03 Dachterrassenmusik

Carmen Dillier

Julia Ehrsam

Joschua Eslava

Rotjana Linz

Selina Marrero

Robin Schärer

Aïmée Schmid

Ayleen Weidmann

Benjamin Zesiger

 

04 RaumKunstMusikMuseum

David Fritsch

Sophia Lavater

Angélique Moret

Amadea Waldmann

 

05 One shot train

Seydina Anastasia

Silja Bossert

Julia Estrada

Gino Gallacchi

 

06 Gitter

Anaïs Gysin

Nikolaj Jaberg

Lisanna Keller

Leonie Schmid

Sashauna Wray

 

07 Gitter-Improvisationen

Tim Buser

Luca Jäggi

Idil Mercan

Elisa Wolf

 

08 Composing Space

Chesa Cuan

Jan Espig

Maxine Kaddour

Linus Riegger

 

09 Cathédrale

Leonie Flückiger

Joanne Lackey

Nora Martin

Rebecca Venz

 

10 Turmkonzerte

Basil Huwyler

Vincent Klein

Lea Münger

Sarah Rosskopf

 

 

Team Webdesign

Melanie Gschwind

Nadja Häfliger

Simon Hämmerli

Nora Holm

Sheena Hotz

Clara Ibach

Basil Gygax-Lipp

Ramon Mohler

Sarahi Salazar

Lukas Schläpfer

Gabriel Schraner

Tim Thiele

Andrea Tschan

 

 

Team Dokumentation

Sami Di Pasquale

Xena Veggian

Fabienne Vuillomenet

 

 

Lehrer/innen-Team

Patrick Bernet: Fotografie

Basile Bornand: Fotografie

Florian Goerner: Animation, Spots, Technik, Film

Hartmut Homolka: Animation, Spots, Ton

Anne-Christine Krämer: Grafik, Webportal, Animation

Severin Kuhn: Spots, Technik

Nicholas Mühlberg: Grafik, Projektkoordination

Marco Papiro: Zeichnen, Illustration

Jonathan Ruf: Zeichnen, Illustration

Christian Stauffenegger: Grafik, Webportal, Animation

Liliane Steiner: Illustration

 

Projektleitung

Nicholas Mühlberg, Schule für Gestaltung Basel

Florian Goerner, Schule für Gestaltung Basel

 

Textredaktion

Christian Platz, Schule für Gestaltung Basel

 

Programmierung Website

Patrick Richterich, Schule für Gestaltung Basel