BEGEGNUNG
MIT FOLGEN
10 ANIMATIONEN

Das Festival Zeiträume und die Fachklasse für Grafik der Schule für Gestaltung Basel

8 Composing Space

Parkhaus Ciba, Basel

Aufgrund der progressiven Vermehrung der Motorfahrzeuge in Basel seit 1951, hat die CIBA eine Auto-Einstellhalle für 1100 Wagen erbaut. Damit wurde das bisher grösste Garagenprojekt in der Schweiz verwirklicht. Standort dieser Parkhalle ist der Raum zwischen Baden-, Weiler- und Gottesackerstrasse. Das Parkhaus bietet viel Platz und einzigartige Eigenschaften, die für musikalische Ereignisse unkonventionell, aber mit Echo und Widerklang der Mauern des Parkhauses einmalige Gelegenheiten bieten. Die Spiralfläche des Parkhauses wird zum Instrument durch die raumgreifende Installationen. Die Raumakustik und das Hören tritt miteinander in Beziehung: 24 Klavierstücke rund um den Atem, den Nachhall, das Verklingen, die Reduktion und die Konzentration auf einzelne Klangereignisse.

 

 

Statements aus der Werkstatt:

«Uns sind kaum Einschränkungen gesetzt»

Jan Espig, 21

Wie fühltest du dich in der Umgebung? Wie interpretierst du den Raum?
Ein sehr offener, erstaunlich heller und kontrastreicher Ort. Er besteht aus vielen schrägen Kanten und Ecken, kommt mir aber, dadurch dass er so geöffnet ist, trotzdem freundlich vor.

Was ist dein Konzept?
Ich möchte experimentieren und den Raum erkennbar machen.

Mit welchen Materialien und Techniken arbeitest du?
Geplant ist eher analoge als digitale Arbeit. Ich möchte noch abpausen und farbige Papiercollagen erstellen.

Welche Botschaft möchtest du mit deiner Animation vermitteln?
Wir haben uns noch nicht auf eine Botschaft beschränkt.

Wie sind deine bisherigen Erfahrungen mit diesem Projekt?
Es ist eine anspruchsvolle Arbeit mit begrenzter Zeit, doch uns sind kaum Einschränkungen gesetzt. Das Thema ist interessant, ein gutes Zusammenspiel zwischen Musik und Gestaltung.

Umsetzung
Die Umsetzung wurde in der Gruppe «Composing Space» auf verschiedene Personen aufgeteilt und separat bearbeitet. Die Musik hat keinen gleichmässigen Takt, sie lässt vieles offen. Wir waren aber zufrieden mit den Umständen.


Musikerinnen und Musiker

Studierende der Musikhochschule FHNW,
Studierende der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatk FHNW,
verschiedene Komponisten

Gestalterinnen und Gestalter

Chesa Cuan
Jan Espig
Maxine Kaddour
Linus Riegger