BEGEGNUNG
MIT FOLGEN
10 ANIMATIONEN

Das Festival Zeiträume und die Fachklasse für Grafik der Schule für Gestaltung Basel

2 Meilensteine

Friedhof am Hörnli

Die Wurzeln des Basler Zentralfriedhofs am Hörnli reichen drei Jahrzehnte vor deren Eröffnung zurück. Anfangs des 20. Jahrhunderts forderte der Basler Grosse Rat einen Bericht zur Situation bei den Bestattungen, die in den fünfzig Jahren zuvor wegen der rasant steigenden Einwohnerzahlen nicht mehr lange mit den bestehenden Friedhöfen zu bewältigen waren. Ein Problem war allerdings die Tatsache, dass für ein solches Vorhaben genügend geeigneter Boden für einen Bestattungsort von grossen Ausmassen gefunden werden musste. Wichtig war die Beschaffenheit des Bodens, die einer schnellen Verwesung förderlich sein sollte.

Der Grosse Rat gab 1919 sein Einverständnis zum Projekt eines Zentralfriedhofs auf dem Areal, welches als «Hörnli» bekannt war. 1922 wurde ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben. 1925 hiess der Grosse Rat hiess das bereinigte Projekt des Basler Zentralfriedhofs am Hörnli gut. Im Oktober 1926 begannen die über fünf Jahre dauernden Bauarbeiten.

Nun wird die Parklandschaft zur Bühne einer Reise in Wort und Ton entlang der Abschnitte eines Lebens.

 

 

Statements aus der Werkstatt:

«Ich kann mich im Abstrakten austoben»

Michelle Wanzenried, 21

Wie fühltest du dich in der Umgebung? Wie interpretierst du den Raum?
Das Gefühl, auf einem Friedhof zu sein und sich dabei fast schon wohl zu fühlen, ist leich surreal. Der Friedhof am Hörnli ist extrem gepflegt und erstreckt sich über eine grosse Fläche.

Was ist dein Konzept?
Das Konzept ist, die Stimmung des Friedhofes aufzunehmen und einen virtuellen Spaziergang mit dem Zuschauer durchzuführen. Wir möchten mit Perspektive und Kamerabewegung einen Illustrierten Gehweg, der im Friedhof aufzufinden ist, mit Büschen und einer Treppe, selbst interpretieren.

Mit welchen Materialien und Techniken arbeitest du?
Ich arbeite mit Tusche und Acryl.

Welche Botschaft möchtest du mit deiner Animation vermitteln?
Da es sich bei dieser Location um keinen Raum, sondern um einen Ort im Freien handelt, möchten wir diese Stimmung übernehmen.

Wie sind deine bisherigen Erfahrungen mit diesem Projekt?
Mit Zeiträume zu arbeiten macht mir grosse Freude. Ich kann mich auf eine abstrakte Art austoben und selbstständig kreativ sein.

Umsetzung
Das Konzept für die Animation entstand vor Ort. Es enstand durch die Erfahrungen am Konzert. Im Konzept soll aufgegriffen werden, dass die Musik an verschiedenen Standpunkten gespielt wude. Die Musik ist ruhig, passend zum Ambiente eines Friedhofs.


Komponist

Dominik Dolega

Gestalterinnen und Gestalter

Leonor Burkhard
Noah Drillung
Dimitri Erhard
Michelle Wanzenried